Adlerauge Korrektorat

Mein Name ist Meike Licht und seit nunmehr elf Jahren pendle ich zwischen meiner Heimatstadt Bremen und einem kleinen Dorf in der Toskana. Sobald ich lesen konnte, habe ich buchstäblich alles Gedruckte verschlungen, was mir in die Hände fiel. Keine Frauenzeitschrift meiner Oma, die Romane meiner Mutter oder die Jugendbuchklassiker von „Nesthäkchen" bis „Die drei ???" waren vor mir und meinem Lesehunger sicher. 
 
Als schüchterne, norddeutsche Brillenschlange habe ich mich lieber hinter einem Buch versteckt als mit den anderen Kindern auf der Straße zu spielen. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert:  Aus der Kurzsichtbrille ist eine Lesebrille geworden und ich verbringe gern und viel Zeit mit anderen Menschen, in meinem Gemüsegarten, beim Yoga und Pilates oder beim Nähen. 
Bevor es mich zusammen mit meiner Tochter in die Toskana verschlagen hat, war ich nach einer Ausbildung zur Auslandskorrespondentin einige Jahre als Chefassistentin tätig. In den letzten Jahren habe ich mich  um die Vermittlung unserer Ferienwohnung und die Gäste gekümmert und verbringe einen Großteil des Jahres in der Toskana. 2019 erschien das Buch „Das Leben ist zu kurz für irgendwann", bei dem ich Mitautorin bin. 
 
Die Leseleidenschaft hat sich bis heute gehalten und inzwischen sind zu deutschen Texten aller Art auch englische und italienische hinzugekommen. Meine Begeisterung für meine exakte und facettenreiche Muttersprache Deutsch ist dabei nur noch gewachsen. 
Umso mehr wundere ich mich über die allgemeine Entwicklung in den letzten Jahren: Sogar in Büchern renommierter Verlage springen mir massenweise Rechtschreibfehler ins Auge, ohne dass ich direkt nach ihnen suche. Diese Beobachtung und die scherzhafte Bemerkung einer Freundin „Ich mag dir gar nicht mehr schreiben, weil du mit deinen Adleraugen sicher immer Fehler entdeckst!" haben mich auf die Idee gebracht, meine Fähigkeiten zu vertiefen und mich als Korrektorin selbstständig zu machen. Und so kam es auch zu dem Namen Adlerauge.